by Ecofibre
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Kerndämmung für die Fassade
Es ist absolut sinnvoll, seine Außenwände zu dämmen. Mit einer gedämmten Fassade können Sie viel Energie und somit Heizkosten einsparen. Eine Möglichkeit der Fassadendämmung ist die Kerndämmung. Erfreulich dazu ist: Eine Kerndämmung ist eine kostengünstige und effiziente Methode, um Ihr Haus nachträglich zu dämmen.
Erfahren Sie hier mehr zum Thema Kerndämmung.
Bei Gebäuden mit zweischaligen Mauerwerk, bietet sich eine nachträgliche Kerndämmung per Einblasdämmung an. Hierbei wird die Hohlschicht im Mauerwerk mit einem Dämmstoff befüllt. Was eine kostengünstige Methode ist, um die Heizkosten Ihres Hauses zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Eine Kerndämmung mit Einblasdämmung hat gleich mehrere Vorteile. Denn neben der guten Wärmedämmung, bietet eine Kerndämmung zusätzlich auch noch einen Schallschutz. Zusammen also zwei Faktoren, die den Wohnkomfort erhöhen. Hinzu kommt, dass die Einblasdämmung als nachträgliche Dämmung definitiv die günstigste und effektivste Art ist, Ihr Haus energieeffizienter zu gestalten.
Ein weiterer großer Vorteil ist natürlich der Aufwand. Der Aufwand einer Einblasdämmung ist nämlich relativ gering. Es fallen nur sehr wenige Bauarbeiten an und eine Dämmung der gesamten Immobilie ist in der Regel an einen Arbeitstag komplett abgeschlossen. Also eine wochenlange Baustelle in Ihrem Zuhause fällt aus. Das gibt es bei einer Einblasdämmung nicht.
Außerdem hat die Kerndämmung noch einen weiteren Vorteil. Im Gegensatz zu einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), dass entweder außen oder innen angebracht wird, nimmt die Kerndämmung keinen Raum für sich ein. Denn die Dämmung ist ja in der Hohlschicht der Wände
Damit Sie sich vorstellen können, wie eine Einblasdämmung abläuft, hier eine Schrittweise Erklärung des Ablaufs. Allerdings, eine Einblasdämmung sollte immer von einem zertifizieren Fachbetrieb durchgeführt werden, weil dafür eine gewisse Erfahrung vorausgesetzt ist. Wir raten Ihnen davon ab, eine Einblasdämmung selbst durchzuführen.
Eine Einblasdämmung kann nur vorgenommen werden, wenn ein Hohlraum im Mauerwerk vorhanden ist. Man spricht hier von einem zweischaligen Mauerwerk. Zuerst muss einmal überprüft werden, ob Sie ein zweischaliges Mauerwerk haben. Um zu überprüfen, ob ein Hohlraum in Ihren Wänden vorhanden ist, bohrt der Fachmann ein Loch in die Wand. Wenn ein Hohlraum vorhanden ist, wird mit Hilfe eines Endoskops die Größe des Hohlraums ermittelt.
Es ist ein Hohlraum vorhanden und er wurde begutachtet. Sehr gut. Jetzt können Sie sich überlegen, welchen Dämmstoff sie verwenden wollen. Für eine Fassadendämmung stehen im Grunde 3 verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung. Steinwolle, Glaswolle oder Polystyrolgranulat (EPS Perlen). Ist die Hohlschicht nur 3 cm oder geringer, dann sind die EPS-Perlen die beste Wahl, ist die Hohlschicht 5 cm und mehr, können Sie ruhig mit Glaswolle oder Steinwolle dämmen.
Sie haben sich für Ihren Dämmstoff entschieden. Prima, jetzt geht es los. Zuerst werden die Bohrungen in der Fassade vorgenommen. Die Bohrungen erfolgen nach einem bestimmten Schema und sind definitiv Dämmmaterial abhängig. Die genauen Abstände zwischen den Bohrungen sind z.B. bei Glaswolle anders als bei EPS-Perlen. Deswegen ist es auch so wichtig, dass diese Arbeiten ein Fachmann übernimmt.
Sind die Bohrungen gesetzt, kann es mit der eigentlichen Dämmung losgehen. Bei der Einblasdämmung kommen spezielle Einblasmaschinen zum Einsatz. Das Dämmmaterial kommt in Flockenform in die Maschine. Die Maschine lockert die Flocken mit Hilfe eine Rührwerkes auf und dann werden die Flocken mit Druckluft und einem Schlauch in das Mauerwerk eingeblasen. Der Fachmann erkennt, wann genug Material eingeblasen ist und wechselt entsprechend von Bohrloch zu Bohrloch, bis das Mauerwerk komplett gefühlt ist.
Zum Abschluss werden die Bohrlöcher wieder verschlossen. Ja … und das war es dann auch schon. Damit ist die ganze Kerndämmung auch schon fertig. Klingt einfach, oder? Ist es auch!
Eine Kerndämmung mit Einblasdämmung lohnt sich! Sie erreichen mit vergleichsweise geringen Kosten eine recht große Wirkung. Die Wärme bleibt länger im Haus, d.h. weniger heizen und Heizkosten sparen und der Umwelt hilft es auch noch. Selbst im Sommer ist ein angenehmeres Wohnklima zu spüren und als Nebeneffekt verbessert sich sogar der Schallschutz des Hauses. Wenn Sie einen Altbau mit zweischaligen Mauerwerk haben, dann ist eine Kerndämmung mit Einblasdämmung unsere Empfehlung.
Lassen Sie sich doch einfach mal ein unverbindliches Angebot erstellen. Wir empfehlen Ihnen gerne einen unserer zertifizierten und qualifizierten Handwerker für ein Vor-Ort-Gespräch, der Sie berät und ein unverbindliches Angebot unterbreiten kann.