by Ecofibre
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Ein altbewährtes Verfahren für die nachträgliche Dämmung von zweischaligem Mauerwerk, Geschossdecken und auch Dachschrägen.
Und wahrscheinlich günstiger als Sie denken!
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Mit einer Einblasdämmung lassen sich nicht nur Fassaden dämmen. Mit einer Einblasdämmung kann man neben Fassaden auch Geschossdecken oder Dachschrägen dämmen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Lassen Sie sich doch einfach mal ein unverbindliches Angebot erstellen. Wir empfehlen Ihnen gerne einen unserer zertifizierten und qualifizierten Handwerker für ein Vor-Ort-Gespräch, der Sie berät und ein unverbindliches Angebot unterbreiten kann.
Eine Kerndämmung ist eine Dämmung, die nicht auf die Hauswand bzw. Fassade aufgesetzt wird, sondern bei einer Kerndämmung wird der Hohlraum zwischen zwei Wänden mit Dämmmaterial befüllt. Das heißt, wenn wir eine Kerndämmung in einer Fassade vornehmen wollen, muss auch ein Hohlraum vorhanden sein.
Mauern mit Hohlräumen bezeichnet man als zweischaliges Mauerwerk und so ein zweischaliges Mauerwerk kommt in Deutschland sehr häufig vor. Bereits im 19. Jahrhundert fing man damit an, aber ab den 30er Jahren des 20. Jahrhundert hat sich das zweischalige Mauerwerk beim Hausbau komplett durchgesetzt. Besonders in Norddeutschland. Und wenn Ihr Haus vor 1978 gebaut wurde, stehen die Chancen sehr gut, dass auch Ihr Haus ein zweischaliges Mauerwerk hat.
Wände, die 32 – 34 cm oder 44 – 46 cm dick sind, sind häufig zweischalig. Um aber genau herauszufinden, ob ein zweischaliges Mauerwerk vorliegt, muss eine Bohrprobe durchgeführt werden. Ob eine Luftschicht in der Mauer vorhanden ist, merkt man, wenn der Bohrer in diese eindringt. Ist ein Hohlraum vorhanden, lässt er sich mit einem Endoskop bzw. einer Mauerwerkskamera genauer inspizieren und es lässt sich dann herausfinden, wie breit die Hohlschichtdicke ist.
Die Hohlschichtdicke ist mitentscheidend für das Dämmmaterial, dass verwendet werden kann. Je nach Hohlschichtdicke lassen sich Fassaden bei einer Kerndämmung entweder mit Glaswolle, Steinwolle oder Polystyrol Dämmstoff befüllen. Für Glaswolle oder Steinwolle brauchen wir dabei mindestens eine 5 cm dicke Hohlschicht, während für Polystyrol Dämmstoff eine mindestens 3 cm dicke Hohlschicht ausreichend ist.
Bei der Kerndämmung von Fassadenwänden verwendet man die Technik der Einblasdämmung. Bei der Einblasdämmung wird das Dämmmaterial mit Hilfe von speziell dafür entwickelten Einblasmaschinen, mit Druckluft, in die Hohlschicht „eingeblasen“. Damit die Maschinen einwandfrei arbeiten und auch der Dämmstoff sich in der Hohlschicht gut verteilen kann, müssen die Dämmstoffe in Flockenform vorliegen. Die Einblasmaschine hat ein Rührwerk, mit dem das Dämmmaterial zuerst aufgelockert wird, um es dann anschließend per Druckluft mit einem Schlauch in das Mauerwerk einzublasen.
Nur bei Polystyrol Dämmstoff ist es einfacher, weil dieser in Granulat-Kügelchen vorliegt und diese sich einwandfrei verteilen können, ohne zuvor aufgelockert zu werden.
Damit sich der Dämmstoff gleichmäßig in der Hohlschicht verteilt, werden nach einem bestimmten Schema, Bohrlöcher für die Einblasung in die Fassade, gebohrt. Und das ist auch der große Vorteil bei einer Einblasdämmung. Es werden lediglich kleine Löcher im Abstand von ca. 1,5 Metern (je nach verwendeten Material variiert der Abstand) mit einem Durchmesser von ca. 22 mm gebohrt. Diese Löcher lassen sich nach den Arbeiten ganz einfach wieder mit Mörtel verschließen, sodass die Bohrstellen fast unsichtbar zurückbleiben.
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